Feminisiete Cannabis Samen herstellen
Feminisierte Cannabis Samen züchten
Die Herstellung feminisierter Cannabis-Samen ist ein Verfahren, das darauf abzielt, fast ausschließlich weibliche Pflanzen zu erzeugen, da diese die psychoaktiven Substanzen enthalten. Es gilt zu erwähnen, dass die Anleitung zur Herstellung feminisierter Samen nur zu Informationszwecken dient und nicht als Aufforderung zum Verstoß gegen gesetzliche Bestimmungen zu verstehen ist.
Hier eine detaillierte Anleitung zur Herstellung feminisierter Cannabis-Samen:
1. Auswahl der Mutterpflanze: Wähle eine starke und gesunde weibliche Cannabis-Pflanze mit den gewünschten Eigenschaften aus.
2. Vorbereitung der Silberlösung: Zur Feminisierung wird oft eine Silberthiosulfat-Lösung (STS) verwendet. Diese besteht aus zwei Komponenten, Natriumthiosulfat und Silbernitrat, die in destilliertem Wasser gemischt werden.
3. Behandlung der Pflanzen: Die Mutterpflanze sollte etwa vier Wochen vor Beginn der Blütephase mit der Silberlösung behandelt werden. Dabei wird nur ein Teil der Pflanze besprüht, um dort männliche Blüten zu erzeugen.
4. Isolation: Die behandelta Pflanze sollte isoliert aufgestellt werden, um zu verhindern, dass andere Weibchen bestäubt werden, falls nicht alle Samen feminisiert sein sollen.
5. Blütenbildung: Die feminisierte Mutterpflanze wird Blüten ausbilden, die genetisch weiblich sind, aber Pollensäcke bilden, ähnlich denen männlicher Pflanzen.
6. Bestäubung: Sobald die männlichen Blüten Pollen produzieren, können diese genutzt werden, um andere weibliche Pflanzen zu bestäuben. Dazu können Pollen vorsichtig auf die weiblichen Blüten gestreut werden.
7. Samenreifung: Nach erfolgreichem Bestäuben entwickeln sich Samen in den Blüten der weiblichen Pflanze. Diese Prozess dauert normalerweise mehrere Wochen.
8. Samenernte: Wenn die Samen ausgereift sind, was normalerweise an ihrer dunklen Färbung und harten Schale erkennbar ist, können sie aus der Blüte entnommen werden.
9. Trocknung und Lagerung: Die Samen müssen gründlich getrocknet werden, um Schimmelbildung zu verhindern. Danach sollten sie an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort gelagert werden.
Die Verwendung von Chemikalien erfordert besondere Vorsicht und sollte nur von erfahrenen Personen durchgeführt werden. Persönliche Schutzausrüstung ist beim Arbeiten mit Chemikalien stets
Was ist eine Cannabis Mutterpflanze? Was zeichnet sie aus?
Eine Cannabis-Mutterpflanze ist eine weibliche Hanfpflanze, die ausschließlich dazu verwendet wird, Stecklinge (Klone) zu produzieren. Sie selbst wird dabei nie zur Blüte gebracht. Die Mutterpflanze ist von großer Bedeutung für die Aufzucht von Cannabis, da sie es ermöglicht, genetisch identische Nachkommen zu erzeugen, die die exakten Charakteristika der Mutterpflanze besitzen.
Folgende Eigenschaften zeichnen eine gute Mutterpflanze aus:
- Genetische Stabilität: Eine Mutterpflanze sollte stabil sein, sodass ihre Klone konsistente Eigenschaften aufweisen.- Vitalität und Robustheit: Sie muss gesund sein und eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge aufweisen.
- Hohe Ertragsfähigkeit: Eine Mutterpflanze sollte von einer Sorte stammen, die für ihren reichlichen Ertrag bekannt ist.
- Ausgeprägte Merkmale: Wichtig sind auch spezifische Eigenschaften wie Potenz, Aromaprofil, Wachstumsstruktur und Blütezeit, die für die Produktion des Endprodukts erwünscht sind.
- Langlebigkeit: Sie sollte in der Lage sein, über einen langen Zeitraum hinweg viele Stecklinge zu liefern, ohne an Vitalität zu verlieren.
Eine Mutterpflanze benötigt konstante Pflege und sollte in einem speziellen Lichtzyklus gehalten werden, der die Blütenbildung unterdrückt und das Wachstum fördert. Durch das regelmäßige Beschneiden und die korrekte Nährstoffversorgung kann die Mutterpflanze effizient zur Produktion von vielen qualitativ hochwertigen Stecklingen genutzt werden.
Cannabis Mutterpflanze selbst züchten / herstellen
Um eine Cannabis-Mutterpflanze zu züchten, kannst du wie folgt vorgehen:
1. Auswahl einer Pflanze: Beginne mit der Auswahl eines starken und gesunden Klons oder erwirb hochwertige Samen, die die gewünschten Eigenschaften aufweisen.
2. Keimung: Wenn du mit Samen arbeitest, lasse diese in feuchten Papiertüchern oder in einem Glas Wasser keimen, bis sich eine Wurzel zeigt.
3. Einpflanzen: Setze den gekeimten Samen oder Klon in einen kleinen Topf mit qualitativ guter Erde oder einem geeigneten Substrat.
4. Lichtzyklus: Halte die Pflanze unter einem Lichtzyklus von 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit, um das Wachstum der vegetativen Phase zu fördern.
5. **Nährstoffversorgung**: Versorge deine Pflanze regelmäßig mit einer auf das vegetative Stadium abgestimmten Nährstofflösung.
6. Umtopfen: Sobald deine Pflanze entsprechend gewachsen ist, setze sie in einen größeren Topf um, um weitere Wurzelentwicklung und gesundes Pflanzenwachstum zu unterstützen.
7. Beschneidung: Fördere ein buschiges Wachstum, indem du regelmäßig die Spitzen der Pflanze kürzt und gelbe oder kranke Blätter entfernst.
8. Gesundheitscheck: Kontrolliere deine Pflanze wiederholt auf Anzeichen von Schädlingen oder Krankheiten und greife ein, falls nötig.
9. Auswahl zur Mutterpflanze: Wenn die Pflanze eine stabile Entwicklung zeigt und Qualitätseigenschaften aufweist (wie starke Verzweigung und gesundes Laubwerk), kannst du sie als Mutterpflanze verwenden.
10. Vegetatives Stadium erhalten: Um die Pflanze in der vegetativen Phase zu halten und eine Blüte zu vermeiden, solltest du konsequent das 18/6-Lichtschema aufrechterhalten.
11. Stecklinge nehmen Wenn die Mutterpflanze genügend gewachsen ist, kannst du Stecklinge schneiden, welche dann verwurzelt und zu neuen Pflanzen herangezogen werden.
Beachte stets, dass die Mutterpflanze gut gepflegt sein muss und nicht zur Blüte gebracht werden darf, um kontinuierlich hochwertige Stecklinge zu liefern. Mit der richtigen Pflege kann eine Mutterpflanze über mehrere Jahre hinweg als Quelle für Klone dienen.
Silberlösung herstellen für Cannabispflanzen
Um eine Silberthiosulfat-Lösung (STS) für die Behandlung von Cannabispflanzen herzustellen, folge dieser schrittweisen Anleitung:
1. Materialbeschaffung: Besorge reines Silbernitrat und Natriumthiosulfat (beide Chemikalien sollten analytisch rein sein), Schutzkleidung (Handschuhe, Schutzbrille), zwei kleine Bechergläser, eine dunkle Flasche zur Aufbewahrung der Lösung, destilliertes Wasser, und eine Pipette oder Messlöffel.
2. Sicherheitsvorkehrungen: Stelle sicher, dass du in einem gut belüfteten Raum oder unter einem Abzug arbeitest. Trage Schutzhandschuhe, Schutzbrille und, falls nötig, eine Schutzmaske, um Hautkontakt und Einatmen der Chemikalien zu vermeiden. Halte einen Erste-Hilfe-Kasten in der Nähe für den Notfall.
3. Lösung A (Silbernitrat-Lösung):
- Messe eine bestimmte Menge destilliertes Wasser in ein Becherglas. Die genaue Wassermenge richtet sich nach dem gewünschten Volumen und der Konzentration der STS-Lösung.
- Wiege eine exakte Menge Silbernitrat ab und gib es in das Becherglas mit Wasser.
- Rühre um, bis das Silbernitrat vollständig gelöst ist.
4. Lösung B (Natriumthiosulfat-Lösung):
- Messe die gleiche Wassermenge wie für Lösung A in ein zweites Becherglas.
- Wiege eine bestimmte Menge Natriumthiosulfat ab und füge es dem Wasser im zweiten Becher hinzu.
- Rühre die Lösung bis zur vollständigen Auflösung.
5. Herstellung der STS-Lösung:
- Mische in einem neuen Becherglas sehr langsam Lösung A mit Lösung B. Das Verhältnis von A zu B liegt oft bei 1:4, aber es kann je nach gewünschter Konzentration variieren.
- Rühre das Gemisch behutsam, bis eine homogene Lösung entsteht.
- Überführe die fertige STS-Lösung in eine dunkle, lichtundurchlässige Flasche zur Lagerung, um sie vor Licht zu schützen, da STS lichtempfindlich ist.
6. Aufbewahrung:
- Lagere die STS-Lösung an einem kühlen, dunklen Ort.
- Stelle sicher, dass die Flasche korrekt beschriftet ist und sicher außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren aufbewahrt wird.
Ein wichtiger Hinweis: Die Konzentrationen der beiden Lösungen sowie das Mischverhältnis können sich nach der angestrebten Konzentration der finalen STS-Lösung richten, und die präzisen Mengen können je nach Anleitung variieren. Sei genau bei der Messung und mische die Chemikalien vorsichtig.
Bitte beachte, dass das Arbeiten mit Chemikalien gefährlich sein kann und entsprechende Kenntnisse sowie Schutzmaßnahmen erfordert. Die Herstellung von STS-Lösung sollte nur durchgeführt werden, wenn du erfahren im Umgang mit Chemikalien bist.